Ein wunderschöner kleiner Dorf-Gasthof sollte mein Einstieg ins geschäftliche Leben werden
Der »Gasthof Wilhelm«

Meine Eltern waren eine große Stütze
Die Speisen und Getränke Karte von 1965
Die Preise waren in den 1960er Jahren so.
Hier habe ich einen Blick ins Buch:
Doch meine angetraute Frau und Mitbesitzerin war von Deutschland sehr unzufrieden.Sie war nicht bereit mitzuarbeiten, sie wollte zurück in ihre Umgebung, zurück nach Colombo. Also bekam sie einen Heimurlaub. Doch sie vergaß das zurückkommen. Nach der Drohung, dass keine Geldunterstützung nach Ceylon mehr unterwegs sei, kam sie nach 7 Monaten Urlaub zurück nach Deutschland. Doch nach einer ärztlichen Diagnose war meine Befürchtung, sie sei schwanger, bestätigt worden. Von da an ging es nur noch abwärts.
Mutter legte mir bei einem
vertraulichen Gespräch nahe, mit meiner Frau einmal zu einem Arzt zu
gehen. Sie solle sich untersuchen lassen, weil sie so zugenommen
hatte.
Ich müsste
doch nur einmal genauer hinsehen – ich könnte doch nicht leugnen,
dass sie um die Bauchgegend sehr füllig geworden sei. Natürlich hatte sie in Ceylon zu viel Curry und andere Sachen zu sich genommen
und ist dadurch etwas in die Breite gegangen, das war meine
Erklärung. Mutter schüttelte nur den Kopf.
Mutter gab
keine Ruhe und ich schleppte sie zum Arzt. im wörtlichen Sinne.
Dieser Arzt
verwies uns an einen Gynäkologen, der dann feststellte und
bestätigte, dass meine Frau im fünften Monat schwanger sei.
Der
ahnungslose beglückwünschte uns auch noch.
Zu Hause gab
es nun wirklich Streit und ich flippte aus, als mir Chitra versicherte und
mir schwor, dass sie niemals mit einem anderen Mann Sex gehabt hatte.
Ich solle mir einmal die Bibel durchlesen, dann würde ich es
verstehen. Denn da war
ja auch eine Frau, die ohne das Zutun eines Mannes schwanger wurde
und einen Sohn geboren hatte. Ich nehme an, sie sprach da von der
Jungfrau Maria.
Die nächste
Erklärung war der Swimmingpool, dann kam noch der Toilettensitz
dran. Mir reichte es. Was für einen Müll wollte sie mir da
glaubhaft machen?
Dachte sie,
wir Deutschen wären so bescheuert, diese Scheiße zu glauben?
Die
Toiletten - Geschichte könnte vielleicht stimmen, gab ich zu. Aber
nur, wenn du mit einem Typen dort Sex hattest. Das musste ich
hinzufügen.
Meine
Geduld mit ihr war so ziemlich am Ende.
Es wäre
ganz einfach gewesen, hätte sie nur gesagt, es war ein Abenteuer und
es war eben passiert - einfach, geradeheraus.
Aber so
einen Haufen Lügen mir und meinen Eltern unterjubeln zu wollen,
das war einfach Zufiel.
Ich
versprach ihr - und es war nicht nur eine leere Drohung - für sie
mit dem nächsten Geld ein Ticket nach Ceylon zu kaufen.
Aber wie
denn? Von welchem Geld? Mein Onkel wartete immer noch auf die
Rückzahlung der geliehenen Viertausend.
Die
Brauerei lieferte nur noch gegen Bares.
Der
Metzger, der Großhandel, alle wollten nur noch bei sofortiger
Zahlung liefern.
Mit dem
Wissen, das ich sehr verschuldet war, konnte ich gerade noch leben,
doch dass meine Frau so eine Scheiße machte, damit kam ich überhaupt
nicht klar.
Mutter und
Vater hatten sich zurückgezogen und meinten, ich solle selber erst
mit mir ins Reine kommen.
Würde ich
vernünftig werden, kämen sie wieder, um zu helfen. Bedingung war,
dass ich meiner Frau den Laufpass gab.
Das erste
Mal in meinem Leben stand ich vor einem Haufen zerbrochener
Illusionen und mir wurde klar, dass es bittere Realität war, in der
ich steckte. Ein großer Berg von Problemen türmte sich da vor mir
auf. Da half nur: Zähne zusammenbeißen und durch, doch ich steckte
ja mittendrin und wusste nicht weiter.
Die Kneipe
war verschuldet. Mit den Eltern hatte ich mich verkracht. Der Onkel
war verärgert. Ich hatte keine Krankenversicherung, da der Beitrag
nicht bezahlt war.
Und keine
freiwillige Sozialversicherung aus demselben Grund. Die Frau lag im
Krankenhaus zur Entbindung ihrer Tochter.
Nicht
meiner....
Hier kannst du das Buch kaufen: ISBN: 978-3-754976-53-1
https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=ISBN+9783754976531