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Dienstag, 11. Februar 2025

Die Lehrzeit von 1956 bis 1959 in Marburg

 
Dass ich einen Handwerksberuf erlernt hatte, gab mir viele Möglichkeiten, die Welt zu sehen 




                                                                  


 Die Lehrzeit

Ich hatte Angst, dass ich niemals in Marburg ankommen würde, selbst der O-Bus in Marburg machte mir Angst und immer wieder musste ich mich durchfragen. Doch endlich gegen 16 Uhr bin ich in der Konditorei angekommen! Mir wurde ein Zimmer unter dem Dach zugewiesen und ich bekam meine Arbeitsuniform und Verpflegung für die ganze Woche: Margarine im Becher, vier gekochte Eier, eine Dose Hering in Tomatensoße, eine Schachtel Dreiecks-Käse, streichfähig, eine kleine Salami, ein Päckchen gekochten Schinken und ein Laib Brot, einen Blechteller, Messer, Tasse und Löffel. Das war die Ration fürs Abendessen. Heißes Wasser für die Teezubereitung und den Tee gab es jeweils abends nach Arbeitsschluss.

Ich merkte sofort, dass ich nicht im Paradies gelandet war. Am nächsten Tag durfte ich mich um 7 Uhr in der Backstube melden. „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“. Dieser schlaue Spruch würde mich nun bestimmt die nächsten drei Jahre begleiten, da war ich mir sicher. Für meine vierzehneinhalb Jahre durfte ich schon allerhand Aufgaben erledigen. Da auch eine Bäckerei an die Konditorei angeschlossen und kein Bäckerlehrling vorhanden war, wurden mir auch diese Arbeiten anvertraut. Das sah dann so aus: schon um 6 Uhr musste ich in der Bäckerei sein, um die Brötchen, abgepackt in Tüten, in einem Weidenkorb auf dem Rücken per Fahrrad in Marburg- Süd auszuteilen. Gegen 8 Uhr war ich zurück und in der Konditorei tätig. Um 10 Uhr bekam ich einen Tragekorb mit Henkel, gefüllt mit Backwaren vom Vortag. Dieses Mal ging die Reise gegenüber  dem großen Amtsgebäude. Dort verkaufte ich die Vortags-Backwaren für weniger Geld als im Laden an die Büroangestellten. Dies dauerte eine Stunde und bis mittags durfte ich dann wieder in der Backstube arbeiten. Meine Kolleginnen und Kollegen waren sehr nett zu mir, denn ich war ja noch so jung und so weit von Zuhause weg.  P/S, Das war ein Blick in mein Buch...

   Hier gelangst du zum Buch:ISBN: 9783754976531

  https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=ISBN+9783754976531

Sonntag, 2. Februar 2025

Die Arbeitswelt empfängt mich...

                                           Der Bremer Hauptbahnhof...
    

             Hier fing alles an.

 Meine zweite Lehre. Eine Kochlehre

 um als Koch zur See zu fahren....nach zwei Jahren war es dann soweit, dass ich als Moses bei einer Bremer Reederei einen Heuerschein auf die "MS FREIENFELS" der D.D.G. HANSA  bekam.

Zuletzt wurde er im Hafen gesehen..... 

                                   Die "MS FREIENFELS"

Donnerstag, 30. Januar 2025

DIE ZEIT...




Das Video ist eine Aufforderung, einen Moment innezuhalten und nachzudenken..
 

Die Jahre nach dem Krieg .

Im Oktober 1941 in Jungbuch Krs. Trautenau geboren. 
1945 als deutscher aus der Tscheche vertrieben worden. Vater war im verlorenen Krieg in Russland gefangengenommen. Ich sah ihn bewusst, 1952 als Kriegsheimkehrer das erste Mal. Mutter musste alleine mit uns Kinder die Reise in einem Viehtransport Waggon in das zerbombte Deutschland machen. In einem kleinen Ort in Hessen wuchs ich auf.

Deutschland 1945


                                     Mit meinem 5 Jahre älterem Bruder   



                                           Als stolzer Rollerbesitzer 1948

      1956, soeben den Lehrvertrag als Konditorlehrling in Marburg / Lahn unterschrieben... dort verbrachte ich, in der Obhut meines Lehrmeisters, die nächsten drei Jahre. 


                                              Das Marburger Schloss

Dienstag, 21. Januar 2025

Hier erblickte ich das Licht der Welt


 

 
                       Das Wappen meines Geburtsorts in Tschechien, Jungbuch auf Deutsch.

                                            

                                                                     Der Bub Jürgen. Alias Joe

                   Ich habe viele Orte in meinen 84-Jährigem tun, wie auch nichts tun, bereist.

Von diesen Reisen auf verschiedenen Erdteilen werde ich berichten. Da ich keine Enkel habe,denen ich es erzählen könnte,seid ihr,liebe Leser die auserkorenen...hmmbesser gesagt, die Opfer.

 Viel Spaß beim Lesen.

                                                             Euer Joe
 

Sonntag, 19. Januar 2025

NOCH IST ES EINE BAUSTELLE


                                                                             BITTE UM ETWAS GEDULD

TRÖSTENDE SPRÜCHE

 


Die Stille der Nacht und das sanfte Licht des Mondes sind Balsam für die Seele.

Du bist nackt gekommen.

Du wirst auch wieder nackt gehen.

Du bist gekommen, weil du schwach bist.

So schwach wirst du wieder gehen.

Du bist ohne Geld und Material gekommen.

Du wirst auch ohne Geld und Material wieder weggehen.

Deine erste Person war jemand, der dich gewaschen hat.

Deine letzte Person wird dich waschen.

Das ist der Mensch!

Also , warum so viel Stolz, so viel Bosheit, so viel Neid,                                                         so viel Hass, Groll, so viel Egoismus......?

Wir haben eine begrenzte Zeit auf der Erde und verschwenden sie für Sinnlosigkeit.

Wann wird der Mensch begreifen, etwas bescheidener zu leben?

Samstag, 18. Januar 2025

Einladung zu meinem Blog

     EINE HERZLICHE EINLADUNG ZU MEINEM BLOG.

Dies ist mein neuer Blog. Hier werde ich die nächste Zeit den Verlauf meines Lebens und die Veränderung der Welt posten. Auch werde ich Fragen an die Community haben, die eventuell auch Du, beantworten kannst. Viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Liken. Euer Jürgen, Alias Joe.

                  


                                                   

Kairo, die Stadt am Nil muss man mögen....

                                                                            Kairo von oben.                    Mein erstes Hotel als Küchenc...